Mein Schreiballtag neben Beruf und Familie

Danielle A. Patricks

 

(Textauszug)

 

Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, als ich mich anbot, diesen Artikel zu schreiben und Ihnen somit einen kleinen Einblick in meinen verrückten Alltag von Beruf, Familie und Hobby-Schriftstellerei zu gewähren. Nicht, weil ich nichts aus meinem Alltag erzählen möchte, sondern eher deshalb, weil sich manche an die Stirn greifen und den Kopf darüber schütteln werden.

Nun gut! Bin heute bereits seit fünf Uhr dreißig auf den Beinen. Anziehen, kultivieren, Kaffee trinken, anschließend Küsschen für den lieben Mann und ab ins Büro. Mit dem Auto bin ich zum Glück nur zehn Minuten unterwegs. PC wird hochgefahren. Schriftstücke für Förderansuchen und dergleichen türmen sich am Schreibtisch. Ich blättere sie kurz durch, um mir einen groben Überblick zu verschaffen. Ein Blick auf meinen Terminkalender lässt mich aufschnaufen. Irgendwie habe ich es wieder geschafft, genau die Kundinnen zum Termin einzuladen, die zu den schwierigsten Klienten zählen. Kurz sehe ich mir bei den einzelnen an, was heute in der Beratung auf dem Programm steht. Nach einer Stunde gehe ich in den Sozialraum, wo ich einige meiner Kolleginnen zu einem kurzen Kaffeetratsch treffe. Wir tauschen uns in diesen Minuten auch dienstlich aus, unterstützen uns gegenseitig bei fachlichen Problemen und plaudern hin und wie-der über Privates. Gestärkt und fit kehre ich an meinen Schreibtisch zurück. Frau Dingsda (nennen wir sie einfach so) wartet bereits auf mich am Gang zu meinem Büro. „Guten Morgen, Frau Dingsda“, begrüße ich sie, „wir haben aber heute keinen Termin.“

„Nein, nein, aber ich habe nur eine kurze Frage, kann ich kurz mitkommen?“

 

Den vollständigen Artikel „Mein Schreiballtag neben Beruf und Familie“ von Danielle A. Patricks finden Sie in der Ausgabe Juli 2019 - Art.Nr. 012019.