Der heitere Gesellschaftsroman – ein neues Subgenre?

Brigitte Teufl-Heimhilcher

 

(Textauszug)

 

Der „heitere Gesellschaftsroman“ – ein neues Subgenre?

Die Einteilung von Büchern in Genre und Subgenre ist durchaus sinnvoll, um Lesern wie Buchhändlern Orientierung zu bieten, in welches „Fach“ ein Buch einzuordnen ist. Doch oftmals ist es für Autoren wie Verlage nicht ganz einfach, das richtige Fach zu finden, also jenes, in dem der Leser das Buch dann auch sucht. Gerade Autoren, die keine typische „Genre-Literatur“ schreiben, hadern mit diesem Thema, so auch die Autorin dieses Artikels. Was lag da näher, als ein eigenes Subgenre zu kreieren? 

Die Sache mit der Zuordnung: Stellen Sie sich einen Roman vor, in dem es zwar um Beziehungen geht, vielleicht finden am Ende sogar zwei Menschen zueinander, doch davor sind so viele andere Situationen zu meistern, die mit dem Verhältnis der beiden nur wenig zu tun haben, dass der klassische Liebesromanleser enttäuscht wäre. Andere Romane enthalten vielleicht eine Krimi-komponente, doch es geht auch um Politik, um Alltagsprobleme und um Liebe. Wohin also damit? Manche Romane werden von Lesern als amüsant beschrieben, doch unter der Rubrik Humor würden diese Leser ihre Lektüre niemals suchen.

 

Den vollständigen Artikel „Der heitere Gesellschaftsroman“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher finden Sie in der Ausgabe Juli 2019 - Art.Nr. 012019.