Lina Jacobs

 

Schon in der Schule hat Lina das Schreiben fasziniert. Am Anfang war es eher ein Hobby, mittlerweile eine tief verbundene Leidenschaft. Nach dem Abitur widmete sie sich einer Ausbildung in einem Pflegeberuf. Obwohl sie nicht viel dazu beitragen kann, möchte sie trotzdem die Welt ein wenig schöner machen. Mit ihrem Debütroman "Geflüsterte Lügen", der im Februar 2014 im bookshouse Verlag erschien, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einem Schäferhund/Husky-Mischling in NRW.


Schreibblockade – Die Autorenplage

Lina Jacobs

 

(Textauszug)

 

Jeder Autor hat sie schon erlebt. Ein fieser Teufelskreis – man möchte schreiben, kann es aber nicht. Die Gründe sind vielfältig und sie entstehen logischerweise zuerst im Kopf. Mit einer Schreibblockade komme ich persönlich nicht gut klar. Ich werde fast schon krank davon. Mittlerweile bin ich aber zu der Ansicht gekommen, je mehr ich mich gegen eine Blockade wehre, um so schlimmer wird sie. Trotzdem zu schreiben, funktioniert für mich nicht. Wenn ich mich zwinge, kommt meist nur Nonsens heraus. Vieles habe ich ausprobiert, um nicht in Depressionen zu verfallen. Demotiviert und sich ausgebrannt zu fühlen, ist für jeden Autor eine regelrechte Qual. Doch eines Tages kam mir die simple Erkenntnis: einfach loslassen, mit der Blockierung leben, denn sie ist nur eine kurze Plage. Klingt seltsam, ist aber wirklich so. Die Blockade kann nicht dadurch überwunden werden, wenn man dagegen ankämpft. Man kann sie nicht wegschreiben, wegdenken oder ausradieren – man sollte diese Phase nutzen, um der wahren Ursache auf den Grund zu gehen. Nachfolgend greife ich einige (mögliche) Ursachen auf, obwohl die Auslöser einer Schreibblockade weitaus mehr sind.

 

Den vollständigen Artikel „Schreibblockade“ von Lina Jacobs finden Sie in der Ausgabe Januar 2020 - Art.Nr. 032020